Entries by Stefan Hanauska

Jugendredaktion

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Jul 26: Kulturtage-Zeitung Kolibri Nummer 3

Morgen im Eichstätter Kurier, ab jetzt als PDF online: Ausgabe_gesamt_Mittwoch.pdf
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Jul 25: Kolibri Nummer 2 im Druck

Unsere zweite Ausgabe ist schon im Druck - hier bereits vorab als PDF: Ausgabe_gesamt.pdf
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Jul 2: Zweite Ausgabe des Kolibri

Die Zweite Ausgabe des Kolibri ist hier als PDF abrufbar:


Ausgabe 0


Die Artikel aus der Zeitung sind auch beim Donaukurier unter http://www.kolibri-zeitung.de  abrufbar. Vielen Dank an die Online-Redaktion des Donaukurier für die Bereitstellung der Plattform!

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Jun 22: Hinweis auf den Wettbewerb "Mein Naturpark"

Der Naturpark Altmühltal veranstaltet gemeinsam mit dem Bezirk Oberbayern einen Wettbewerb "Mein Naturpark" zu den Kulturtagen. Einreichen kann man Fotos, Filme, Geschichten und viele andere Beiträge, Abgabeschluss ist der 1. Juli. Es gibt tolle Preise zu gewinnen.


Mehr Informationen gibt es unter http://www.naturpark-altmuehltal.de/mein-naturpark/

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Jun 15: Erstes Video online

Im Rahmen unseres Video-Workshops ist gestern ein erster Beitrag von Lena Anker, Paula Hiendl und Marlies Stegmann entstanden, den man auf YouTube unter http://www.youtube.com/jugendredaktion2011 sehen kann. Sie beschäftigen sich darin mit dem Thema Tourismus in Eichstätt.
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Jun 6: Startschuss für die Kultur- und Jugendkulturtage

Seit heute geht es offiziell los - die Werbephase der oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage in Eichstätt ist eröffnet. Bei einer gemeinsamen Sitzung im Holbeinsaal des Alten Stadttheaters in Eichstätt wurde den Projektpartnern das Werbematerial und der aktuelle Stand der Vorbereitungen präsentiert. Besondere Leckerbissen waren das Kulturtagebrot der Bäckerei Schneller und das - dem Wetter angemessene - Kulturtage-Eis des Domcafé.


Auch die Jugendredaktion stellte sich auf dieser Sitzung den Projektträgern vor. In einer von den Teilnehmern selbst gestalteten Präsentation wurden die bisherigen Aktivitäten und die Planungen für die Kulturtage dargestellt. Die Resonanz auf der Veranstaltung war enorm. Die mitgebrachten Exemplare der ersten Ausgabe waren zum Ende der Veranstaltung alle unter die Leute gebracht und eine große Zahl von Anfragen von verschiedenen Projekten gingen ein. Zusätzlich waren fünf Redakteure zu Recherchezwecken vor Ort, führten Interviews und machten Videoaufnahmen. Die fertigen Beiträge gibt es demnächst online.


Fotos von der Veranstaltung gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/?set=a.171922109534847.43153.121481017912290

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Jun 3: Bald startet der Kolibri im Netz

Multimedial soll die Zeitung der Jugendredaktion - der Kolibri - werden. Neben unserem Hauptprodukt - der täglich als Beilage zum Eichstätter Kurier erscheinenden Print-Ausgabe wollen unsere Jugendredakteure auch im Internet mit Artikeln, Bilder, Podcasts, Videos und auf sozialen Netzen präsent sein. Wie man eine solche Kombination aus Zeitung und Online-Präsenz in der Praxis umsetzen kann erfuhren unsere Jugendredakteure bei der Online-Redaktion des Donaukurier in Ingolstadt.


Redaktionsleiter Tom Webel stellte unserem Redaktionsteam die Organisation und Arbeitsweise der Online-Redaktion vor. Außerdem wurde bereits im Vorfeld ein separater Bereich für die Jugendredaktion auf der Webseite des Donaukuriers eingerichtet. In diesem können unsere Redakteure bald ihre ersten Beiträge veröffentlichen - so können erste Artikel schon vor Beginn der Kulturtage zum Leser gelangen. Den Zugang zu diesem System stellt uns die Online-Redaktion kostenfrei zur Verfügung - dafür ein herzliches Dankeschön!


Ganz einfach ist die Bedienung eines solchen Profi-Systems natürlich nicht: Vor Ort bekamen unsere Redakteure eine Einführung in das System und konnten sich von den vielen Möglichkeiten der Profi-Umgebung überzeugen.


Fotos vom Besuch in Ingolstadt gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/?set=a.171429709584087.42932.121481017912290

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May 29: Lob vom Profi für den Kolibri

"Kolibri" - für diesen Namen haben sich die Jugendredakteure mit großer Mehrheit auf dem Seminar in Morsbach entschieden. Beim gestrigen Workshop stellten die Jugendredakteure die Entwürfe für Namen, Logo und Schreibregeln Eva Chloupek vom Eichstätter Kurier vor. Für die Arbeit der Jugendredakteure hatte sie viel Lob übrig - ein Feedback über das wir uns sehr freuen. Die erste Ausgabe - noch unter dem Arbeitstitel "Kulturkurier" - ist mittlerweile online Verfügbar: Probezeitung "Kulturkurier" der Jugendredaktion


Bei den Vorabrecherchen zu den Projekten der Kulturtage waren die Jugendredakteure bereits recht erfolgreich: Zwei Gruppen hatten bereits alle Projekte bearbeitet, für die sie zuständig waren. Erste Beiträge werden demnächst auf unserer Webseite veröffentlicht.


Die zweite Hälfte des Workshops gestaltete Matthias Bäumler, der schon zu Beginn des Monats einen Workshop zum Thema Podcast für uns veranstaltet hatte. Aufgrund des großen Interesses von Seite der Redakteure stellt er uns sein selbst entwickeltes Profi-Programm "First Cut" kostenlos zur Verfügung, das bei Radio-Stationen verwendet wird. Nach einer kurzen Einführung zeigte sich gleich die klare Überlegenheit dieser Software: Die Produktion eines Podcasts läuft damit sehr viel schneller ab, die Bedienung ist sehr intuitiv. Ganz treffend formulierte eine Redakteurin zum Schluss: "Das Programm ist cool!"


Herzlichen Dank an Matthias Bäumler für diese großartige Unterstützung!


Fotos vom Workshop gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/?set=a.169661159760942.42121.121481017912290

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May 26: Probezeitung jetzt online verfügbar

Eine erste "Probe-Ausgabe" unserer Zeitung findet man ab sofort als PDF zum Abruf:


Der "Kulturkurier" der Jugendredaktion


Kulturkurier ist jedoch ein reiner Arbeitstitel - den Namen, den unsere Redakteure für unsere Zeitung gewählt haben, geben wir bald bekannt.

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May 22: Der doppelte Workshop

Zweimal das selbe Programm hatte unsere Jugendredaktion bei den Workshops am 14./21. Mai: Diplom-Journalistin Inka Lezius war als Referentin engagiert, um mit einer Hälfte der Redakteure die inhaltliche und technische Gestaltung von Video-Beiträgen zu erarbeiten. Die jeweils andere Gruppe beschäftigte sich derweil in einem Vertiefungs-Workshop mit den zentralen journalistischen Darstellungsformen.


Der Workshop hatte durchaus umfangreiche Inhalte: Wie man einen journalistischen Videobeitrag aufbaut konnten die Teilnehmer anhand von eigenen Beiträgen der Referentin sehen. Darin waren auch einige Punkte enthalten, die bereits aus den vergangenen Workshops bekannt waren: Fragetechnik, arbeiten mit dem Mikrofon und goldener Schnitt waren sofort wieder parat, so dass schnell die Kameratechnik im Vordergrund stand: Weissabgleich, Mikrofonanschluss und Aufnahmeformate verlangten danach, ausprobiert zu werden. Neben den eigenen Spiegelreflexkameras mit Videofunktion hatten wir auch noch Camcorder des Kreisjugendrings und professionelle Kameras von der Eichstätter Medienzentrale zur Verfügung.


Schon nach kurzer Zeit konnten die Jugendredakteure Probeaufnahmen machen und verschiedene Kameraeinstellungen ausprobieren. Dabei waren die Inhalte durchaus kreativ gestaltet: Ein Mittagessen aus Gänseblümchen und Ketchup, ein Steinzeitmensch auf Nahrungssuche oder aneinandergeklebte Bürogeräte. Nach einer ersten Begegnung mit dem Videoschnittprogramm Premiere Elements und einer kurzen Mittagspause zogen beide Gruppen in die Stadt und sammelten an verschiedenen Stellen Material für ihre Beiträge. Zurück im Vereinsheim waren auch Kompetenzen aus dem Podcast-Workshop wieder gefragt: Für die Nachvertonung wurden die Aufnahmegeräte gezückt und an ruhigen Orten kamen die Sprecher zum Zug. Am Ende standen schon sehr professionell wirkende Beiträge.


Zum ersten Mal wird die Jugendredaktion zur Eröffnungsveranstaltung der Kultur- und Jugendkulturtage am 6. Juni einen Videobeitrag veröffentlichen.


Herzlichen Dank an Inka Lezius für den sehr interessanten Workshop sowie die Medienzentrale Eichstätt und den Kreisjugendring Eichstätt für die Camcorder!


Fotos von beiden Workshops gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/?set=a.166430250084033.40723.121481017912290 und http://www.facebook.com/media/set/?set=a.168208819906176.41491.121481017912290

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May 7: Radio zum Mitnehmen

Den Einstieg in die multimediale Berichterstattung machte die Jugendredaktion im heutigen Workshop zum Thema "Podcast". Als Referent war Matthias Bäumler - der wohl einzige Eichstätter, der einen eigenen Radiosender betreibt - eingeladen. Dass das Erstellen eines Podcasts alles andere als einfach ist, war schnell erkannt: "Der Nutzer im Web schaltet viel schneller ab, als der klassische Radiohörer"


Viele Elemente der Zeitungsarbeit konnten die Jugendredakteure wiedererkennen: Interviewtechnik, Darstellungsformen und die berühmten W-Fragen


Auch die technischen Finessen der verschiedenen Aufnahmegeräte waren nicht lange ein Hindernis. Mit Mikrofon, Windschutz und Kopfhörer bewaffnet waren die Teilnehmer zur Mittagszeit in der Stadt unterwegs und bearbeiteten verschiedenste Themen: Die Meinungen der Eichstätter zum Freibad, den nahenden Muttertag oder aber unser Hauptthema: Die Kultur- und Jugendkulturtage.


Bei der anschließenden Einführung in das Schnittprogramm Audacity sorgte dessen Vielzahl an Möglichkeiten schnell zur Freude am Effekt: Eifrig wurden die verschiedenen Filter und Einstellungsmöglichkeiten ausprobiert - am Ende stand ein durchaus respektables Ergebnis.


An dieser Stelle herzlichen Dank an Matthias Bäumler für den heutigen Workshop!


Fotos gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/?set=a.165135650213493.40232.121481017912290

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Apr 20: Die erste Übungszeitung ist fertig - drei großartige Tage in Morsbach


Von Betreuern undn Teilnehmern wurden die Tage schon mit viel Vorfreude erwarte: Am Sonntag Nachmittag startete ein Konvoi von Autos, voll beladen mit Gepäck und jeder Menge Technik, in Richtung Morsbach. Bereits am Tag zuvor hatte die Organisationsgruppe die Kisten mit Equipment gepackt und bereitgestellt. In Morsbach angekommen löste die Jugendredaktion die Mannschaft von "Big Bang" - einem anderen Projekt der Jugendkulturtage im Übernachtungshaus "Alte Schule" ab. Schnell überzeugten sich auch die Teilnehmer: Es gibt dort wirklich keinen Handyempfang!


Mit vereinten Kräften waren schnell die Zimmer verteilt und eingeräumt, im Keller wurde derweil ein kompletter Schulungsraum mit Notebooks und Beamer bestückt.


Vor dem Beginn des Programms hatten die Teilnehmer jedoch noch eine - durchaus nicht einfache - Aufgabe zu bewältigen. In einem Teamspiel mussten sie mit Hilfe von an einem Metallring befestigten Schnüren einen Ball vom Boden aufheben, diesen durch den Raum transportieren und ihn abschließend auf dem Hals einer Flasche platzieren - und das ohne den Ball direkt zu berühren. Aber auch diese Hürde meisterten unsere Redakteure und verteilten sich im Anschluss auf zwei Gruppen: Es wurde das Programm des letzten Workshops (Sprach-/Schreibübungen und Computerlayout) wiederholt, jedoch mit vertauschten Gruppen. So erfuhren dann auch die anderen Teilnehmer, was es mit Hurenkindern und Schusterjungen auf sich hat.


Das Programm am Sonntag ging dann noch bis in die späten Abendstunden: Die Redaktion wählte für den kommenden Tag eine Chefredaktion, bestehend aus Ines Heinemann und Clara Hilger und verteilte noch Posten für Textchef, Schlussredaktion, Layouter und Fotoredakteure. Am nächsten Tag sollte mit dieser Struktur dann eine vollständige Zeitung mit den bisher erarbeiteten Materialien erstellen.


Den Schluss bildete die Namensfindung: Die Redakteure hatten sehr viele Namensvorschläge eingereicht, die in einer ersten Runde besprochen wurden. Die endgültige Festlegung fand erst am Dienstag statt. Die Übungszeitung am Montag wurde noch mit dem Arbeitstitel "Kulturkurier" gestaltet.



Der Montag begann mit einer Redaktionskonferenz. Dort wurde besprochen, wer welches Projekt mit welcher Textsorte bearbeitet, welche Fotos vorhanden sind und wieviel Platz pro Artikel zur Verfügung steht. Die Gruppen verteilten sich dann über das ganze Haus, einige arbeiteten auch bei bestem Wetter im Freien. Es wurde geschrieben, korrigiert, Fotos wurden gesammelt, kategorisiert und bearbeitet und die Layoutgruppe erstellte ein komplettes Grundlayout mit Gestaltungsrichtlinien für die Zeitung. Auch die Textchefinnen und Schlussredaktion machten sich Gedanken über Dinge, die bei einer Zeitung genau festgelegt werden müssen: Wie schreibt man Zahlen, wer wird mit einem Titel angesprochen, wie stellt man Fragen und Antworten bei einem Interview dar? Die Chefredakteurinnen hatten alle Hände voll zu tun: Sie sammelten ständig Informationen aus allen Gruppen und erstellten darauf basierend eine Zuordnung der Artikel auf die insgesamt acht Seiten, die die Übungszeitung haben sollte.


Zur zweiten Redaktionskonferenz kamen schon die ersten Erfolgsmeldungen: Artikel waren fertig, Bilder bearbeitet und die Seiteneinteilung war fertig. Die Layoutgruppe konnte ihr Grundlayout vorstellen und im Anschluss die Arbeit an den einzelnen Seiten aufnehmen. Hier sah man schnell, dass die in der Layoutschulung präsentierten Probleme auch in der Praxis auftreten: Textlücken, Hurenkinder und Schusterjungen, Bilder und Text, die nicht parallel abschließen - eine Herausforderung für die Layouter. Parallel dazu trafen immer wieder Änderungen am Text ein, die wieder neue Probleme aufwarfen. Parallel dazu speicherten die Textredakteure bereits die Informationen aus ihren Recherchen in einem Wiki-System, so dass jedes Redaktionsmitglied schnell die wichtigsten Daten zu den Projekten, Kontaktpersonen, Termine und Telefonnummern nachschlagen können. Gegen 22:00 Uhr war die Ausgabe Nr. -1 dann vollendet. Trotz großer Anspannung, kleiner Missgeschicke und hohem Zeitdruck haben unsere Redakteure eine sehr anspruchsvolle Aufgabe gelöst. Ein kleiner Wermutstropfen kam noch zum Schluss: Der Toner des Druckers war leer und deswegen konnte die Ausgabe erst nach einem kurzen "Ausflug" nach Ingolstadt am nächsten Tag gedruckt werden.


Neben dem Druck der Zeitung am Dienstag standen noch eine ausführliche Feedbackrunde zum ersten eigenen Werk, die Namensfindung und weitere Vorbereitungen für die Kulturtage auf dem Programm. Ein Presseausweis wurde entworfen, das Redaktions-Wiki vervollständigt und eine Präsentation für die Startschuss-Veranstaltung wurde erstellt. 


In der Feedbackrunde wurden die Erlebnisse des Montags verarbeitet und einige Grundregeln für die weitere Zusammenarbeit aufgestellt. Die Redaktion zeigte sich hoch zufrieden mit der Arbeit der Chefredakteurinnen und die Gesichter der Redakteure verrieten viel Stolz auf das eigene Werk.


Das Finale des Seminars bildete die Namensfindung für unsere Zeitung - es gab viele Vorschläge, aber einen klaren Favoriten der Redakteure. Vorerst bleibt er aber noch geheim!



Fotos vom Seminar in Morsbach gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/fbx/?set=a.160870040640054.35227.121481017912290


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Apr 9: Von Hurenkindern, Schusterjungen und 1000 Möglichkeiten "essen" auszudrücken

Auf völlig neues Terrain bewegte sich ein Teil der Jugendredaktion am heutigen Workshop: Eine Hälfte der Jugendredaktion beschäftigte sich nach Recherche und Verfassen von Artikeln nun um das Gestalten der Zeitung für den Druck, das Layout.


Einige Layoutregeln kannten die Redakteure bereits von den Besuchen von Hermann Redl und Eva Chloupek vom Eichstätter Kurier: Das Henne-Küken-Prinzip, die richtige Verwendung der Blickrichtung einer Person auf einem Foto oder auch die Aufteilung des Texts in Spalten. Zu den bereits bekannten Layoutrichtlinien kamen noch zwei Störenfriede mit recht seltsamen Namen: Hurenkinder und Schusterjungen.


Nachdem sich die skeptischen Redakteure auf Wikipedia überzeugt hatten, dass die Namen durchaus korrekt sind, stand vorerst eine Frage im Mittelpunkt: Wie kann man eine Zeitung so am Computer gestalten, dass diese in der Druckerei dann exakt so gedruckt werden kann, wie vorgesehen? Aus eigener Erfahrung wussten die Jugendlichen bereits, dass eine normale Textverarbeitung dafür keinesfalls geeignet ist.


Mit der Software Adobe InDesign lernten die Redakteure dann, wie man Text auf der Seite auf den Punkt genau platziert, wie Spalten eingestellt und Bilder angepasst werden und wie man den Text so einpassen kann, dass dieser genau am Seitenende abschließt. In mehreren Praxisübungen konnten die Teilnehmer dann selbst mit Hurenkindern und Schusterjungen kämpfen und die Tücken des Computerlayouts kennenlernen.


Die zweite Hälfte der Redaktion übte sich derweil in den journalistischen Darstellungsformen an einem fiktiven Beispiel - dem Streit um einen Kinderspielplatz. Dabei bestand die Gelegenheit, jede der bisher erlernten Darstellungsformen auszuprobieren und später miteinander zu vergleichen. Eine Gruppe versuchte sich am Interview, die nächste verfasste einen Kommentar und andere ergänzten die Sammlung noch um Feature, Bericht und Reportage.


Im Anschluss erlebten die Teilnehmer, wie man auch ohne Thesaurus sehr viele Synonyme für Verben wie "gehen" oder "essen" finden kann. Die Layoutgruppe erlebte zum Schluss ein wahres Feuerwerk an vielfältigsten Vokabeln, die auf sehr kreative Weise vorgetragen wurden.



Fotos vom Workshop gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/fbx/?set=a.158681857525539.34325.121481017912290

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Apr 1: "Darf ich dir zu deiner Nase gratulieren?"

Das Kerngeschäft des Journalisten - das Schreiben - stand im Mittelpunkt des siebten Workshops der Jugendredaktion. Direkt nach der Schule kamen am Freitag, 1. April die Projektteilnehmer ins Vereinsheim des AltmuehlNet und Die Jugendredakteure erkundeten die Eigenheiten von Bericht, Feature, Reportage, Kommentar und Glosse anhand von Praxisbeispielen. Besonders das anschauliche Schreiben stand dabei im Vordergrund. In einer Übung sollten die Teilnehmer alltägliche Szenen in wenigen Zeilen so beschreiben, dass sich jeder auch ohne Foto ein genaues Bild vor Augen erzeugen und Gerüche, Geräusche und Atmosphäre miterleben konnte. 


Die Werke der Jugendlichen überzeugten schnell. Bei der Besprechung fiel dann - für eine überaus gelungene Beschreibung eines Geruchs - das im Titel stehende Zitat.


Die Vorabrecherchen der Redakteure zu den Projekten der Jugendkulturtage befanden sich an durchaus unterschiedlichen Punkten: Manche Gruppen warteten noch immer auf Reaktionen der Projektleiter, andere hatten bereits Interviewtermine und teilweise lagen bereits vollständige Rechercheresultate mit Fotos auf dem Tisch. Bis zum Seminar in Morsbach, auf dem eine erste Übungszeitung erstellt werden soll, benötigen noch alle Gruppen eine ausreichende Menge an Informationen um erste Artikel verfassen zu können.


Die Vorbereitung des Seminars nahm eine Gruppe von Teilnehmern in die Hand. Gemeinsam mit den Projektleitern organisieren sie die Fahrt von und nach Morsbach, Arbeitsgeräte, Zimmerverteilung und Einkauf.


Am Ende des Workshops stand die Terminplanung für die zweite Hälfte der Ausbildungsphase. Auch in der zweiten Hälfte ab Anfang Mai finden wieder acht Workshops statt in denen die Jugendredakteure sich nun schwerpunktmäßig den Bereichen Audio-, Video- und Onlinejournalismus widmen. Parallel dazu laufen weiterhin die Recherchen zu den anderen Projekten der Kulturtage.



Fotos vom Workshop gibt es auf Facebook unter http://www.facebook.com/media/set/fbx/?set=a.156888111038247.33515.121481017912290

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Feb 20: Premiere der Jugendredaktion im EK

Wie entscheidet man, welches Thema auf die Titelseite kommt? Woher bezieht eine Lokalzeitung Nachrichten aus aller Welt?


Diese und ähnliche Fragen unserer Jugendredakteure beantwortete beim gestrigen Workshop der Chefredakteur des Eichstätter Kurier, Hermann Redl. Er gab anschaulich Einblick in die Arbeitsabläufe und Methoden der Lokalredaktion in Eichstätt und erarbeitete mit den Teilnehmern die Merkmale der Nachricht als journalistische Darstellungsform. An mehreren Praxisbeispielen lernten die Jugendlichen, wichtige Informationen zu extrahieren und daraus eine für ein großes Publikum geeignete Zeitungsmeldung zu erzeugen.


Zum Ende gab es noch eine besondere Gelegenheit für unsere Gruppe: Eine echte Polizeimeldung der vergangenen Nacht wurde gemeinsam zu einer kurzen Nachricht verarbeitet, die am kommenden Montag im Eichstätter Kurier erscheint.



Wir danken Herrn Redl herzlich für seine großartige Unterstützung!


Fotos vom Workshop gibt es wie immer auf Facebook: http://www.facebook.com/album.php?fbid=147572868636438&id=121481017912290&aid=29486


Der nächste Workshop findet am 26. Februar von 9-18 Uhr statt.

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Übersicht

Jugendredaktion
Ein Projekt der Oberbayerischen Kultur- und Jugendkulturtage 2011 in Eichstätt

Projektträger: Bürgernetzverein Altmühltal e.V.

Gefördert von:
- Bezirk Oberbayern
- Bezirksjugendring Oberbayern
- Volks- und Raiffeisenbank Bayern Mitte
- Eichstätter Kulturstiftung Volksbank-Eichstätter Kurier
- Eichstätter Kurier
- Donaukurier
- Online-Redaktion des Donaukurier
- Landkreis Eichstätt

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